Geschichte

Überblick

Im November 1972 errichteten die Eheleute Paul R. und Katharina Kraemer die gemeinnützige Gold-Kraemer-Stiftung zur Unterstützung von geistig und körperlich behinderten, kranken, armen und alten Menschen. Damit gaben sie ihrem sozialen Engagement, mit dem sie schon viele Jahre lang Menschen mit Behinderung geholfen hatten, einen festen Rahmen und ermöglichten zahlreiche Einrichtungen und Projekte.

Antrieb ihres Handelns war der eigene Sohn Rolf, der 1966 im Alter von nur 13 Jahren infolge einer Schwerstmehrfachbehinderung verstorben war. Um anderen Kindern ähnliches Leid zu ersparen, setzten die Eheleute Kraemer alles daran, mit ihrem enormen unternehmerischen Vermögen dort zu helfen, wo Hilfe am nötigsten war – und für Menschen mit Behinderung gab es vor 40 Jahren kaum ausreichend Angebote.

Rolf Kraemer im Jahr 1956
Rolf Kraemer im Jahr 1956


In den 1970er Jahren beteiligte sich das Stifterpaar am Neu- und Ausbau der Paul-Kraemer-Schule als Förderschule des Kreises für geistig behinderte Kinder und Jugendliche, denen sie beispielsweise auch die Nutzung ihrer privaten Reithalle und Pferde für therapeutische Maßnahmen ermöglichten. Ein Kindergarten, eine erste Wohnstätte für Menschen mit Behinderung sowie eine heilpädagogische Kindertagesstätte folgten und wurden im Laufe der Jahre durch drei weitere Wohnstätten, Service-Wohnanlagen für Senioren sowie ein integratives Begegnungszentrum für kulturelle Veranstaltungen ergänzt.

Mit dem Tod von Paul R. und Katharina Kraemer in den Jahren 2007 bzw. 2006 wurde die Gold-Kraemer-Stiftung Alleinerbin des gesamten privaten und unternehmerischen Vermögens und ist damit heute beispielsweise Gesellschafterin der bundesweit vertretenen Juweliergruppe Kraemer.

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