Erläuterungen zur Beantragung von Fördermaßnahmen der Gold-Kraemer-Stiftung

Die Gold-Kraemer-Stiftung ist eine operativ tätige, aktive Stiftung und verfolgt mit ihren Aktivitäten das von dem Stifterehepaar Paul R. und Katharina Kraemer vorgegebene Ziel, Menschen mit Behinderung bei der Verwirklichung eines selbstbestimmten Lebens und Teilhabe an der Gesellschaft zu unterstützen und zu begleiten.

Schwerpunkte der Stiftungsarbeit bilden die Handlungsfelder Wohnen & Leben, Arbeit, Sport sowie Kunst & Kultur. Diesbezügliche Aktivitäten werden durch die stiftungseigenen Tochtergesellschaften und in Kooperation mit Partnern realisiert. Informationen dazu finden Sie im Internetauftritt der Stiftung.

Die Stiftung sieht als ihre Aufgabe die Mitwirkung an der Umsetzung der inklusiven Gesellschaft und möchte durch ihre Förderungen an Dritte insbesondere innovative Impulse zur inklusiven Weiterentwicklung der verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche initiieren. Dabei wird stets eine nachhaltige und langfristige Umsetzungsstrategie verfolgt.

Die Förderung externer Projekte Dritter kann nur nach Antragstellung und nach Vorabklärung durch die zuständige Förderabteilung erfolgen.

Bitte senden Sie uns dafür ausschließlich eine Kurzdarstellung des Vorhabens in Form von maximal 2 DIN A4-Seiten. Hierbei erwarten wir insbesondere Informationen

  • zum Antragsteller (Name, Ansprechpartner, Adresse, Telefon und Email-Adresse),
  • zu der Höhe der Antragssumme inkl. einer Übersicht der Gesamtfinanzierung unter Benennung des Eigenanteils,
  • zu anderen Förderanträgen,
  • zum Projektbeginn und der Projektlaufzeit,
  • zu den Projektinhalten unter besonderer Berücksichtigung des inklusiven und nachhaltigen Ansatzes.

Grundsätzlich werden nur Projekte bis zu einer max. Fördersumme von 10.000 Euro gefördert, die einen Beitrag zu einer grundlegenden Veränderung der gesellschaftlichen Bedingungen im Sinne der UN-Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderung leisten und damit das Ziel einer inklusiven Gesellschaft nachhaltig unterstützen.

Kooperationsprojekte unter Beteiligung der Stiftung können im Einzelfall auch mit höheren Summen gefördert werden.

Projekte oder Maßnahmen sind nur förderfähig,

  • wenn die Anträge in den Handlungsfeldern Wohnen & Leben, Arbeit, Sport oder Kunst & Kultur erfolgen,
  • wenn Anschubfinanzierungen beantragt werden, soweit sie nicht von anderen Förderern bzw. der öffentlichen Hand gefördert werden können,
  • wenn sie von einer gemeinnützigen Organisation durchgeführt werden,
  • wenn der inklusive Ansatz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention nachvollziehbar und die Umsetzung realistisch ist,
  • wenn mit ihnen vor der Förderentscheidung noch nicht begonnen wurde.

Projekte oder Maßnahmen sind nicht förderfähig,

  • wenn nicht vorrangig andere mögliche Förderungen ausgeschöpft wurden,
  • wenn es sich bei der beantragten Förderung um eine Regelförderung, eine Maßnahme der öffentlichen Hand oder die Förderung von Baukostenzuschüssen handelt,
  • wenn es sich bei den zu fördernden Projekten um solche mit Einmalcharakter wie z. B. Events, Ferienfreizeiten oder Theaterstücke handelt,
  • wenn Privatpersonen oder personenbezogene Hilfsmittel gefördert werden sollen.

Für eventuelle Fragen zum Antragsverfahren steht Ihnen Frau Margit Speidel unter Tel. 02234-93303-25 zur Verfügung.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Anfragen per E-Mail nicht bearbeitet werden können und dass, abhängig von der Terminfolge für die Sitzungen der über die jeweilige Förderung entscheidenden Gremien, bis zu einer Förderentscheidung ein halbes Jahr vergehen kann.

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