Tagespflege Paul & Käthe Kraemer eröffnet

Die Gold-Kraemer-Stiftung erweitert mit der Tagespflege Paul & Käthe Kraemer ihr vielfältiges Beratungs- und Hilfeangebot  in die Frechener Innenstadt. Auf rund 300 Quadratmetern bietet die Tagespflege 16 Plätze im Erdgeschoss des Gold Kraemer Hauses in der Franzstraße an. Sie begleitet ältere Menschen mit unterschiedlichem Betreuungsbedarf ganz individuell. Dabei hat sie auch Menschen mit Demenz im Blick.

Gemeinsam eröffneten sie die neue Tagespflege der Gold-Kraemer-Stiftung in Frechen. V.l.n.r.: Hans Jürgen Wagner, Mitglied im Vorstand der Gold-Kraemer-Stiftung; Bernhard Ripp, stellv. Landrat; Bürgermeisterin der Stadt Frechen Susanne Stupp; Vorstandsvorsitzender Johannes Ruland und Kreisdezernent Dr. Christian Nettersheim.

„Demenz ist eine wachsende Zukunftsherausforderung. Deshalb schafft die Gold-Kraemer-Stiftung mit der neuen Tagespflege für den ganzen Rhein-Erft-Kreis ein Angebot, das besonders auf Menschen mit Demenz zugeschnitten ist und betreuende Familienangehörige einbindet und entlastet“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Johannes Ruland im Rahmen der feierlichen Eröffnungsfeier. Rund 100 Gäste aus Politik, Kommunalverwaltung, von Verbänden und Vereinen waren der Einladung der Stiftung gefolgt. Unter ihnen der stellvertretende Landrat des Rhein-Erft-Kreises Bernhard Ripp, Kreisdezernent Dr. Christian Nettersheim sowie die Bürgermeisterin der Stadt Frechen, Susanne Stupp. Für die Stadt Frechen erkläre die Bürgermeisterin: „Die neue Tagespflege im Herzen von Frechen unterstützt Familien vor allem dabei, dass ihre betroffenen Angehörigen möglichst lange im eigenen Zuhause weiter wohnen bleiben können. Zudem erfahren Angehörige eine wichtige Entlastung, damit sie auch einmal Zeit für sich haben.“

Zum Konzept und zur Einrichtung gehören Einzel- oder Gruppentherapie, Ruheräume, eine Wohnküche sowie ein barrierefreies Pflegebad. Die Leiterin der Tagespflege Ramona Dierkes verdeutlicht das Ziel für die Menschen: „Bei uns bleibt der Mensch Mensch, mit all seinen Bedürfnissen und Wünschen, mit seiner Eigenheit und seinem sozialen Umfeld. Es kommt darauf an, ihn ernst zu nehmen und auch in seinem eigenen familiären Umfeld kennen zu lernen. Deshalb finden die ersten Beratungsgespräche auch zuhause bei den Familien statt.“

Ab Montag, 11. Juli, öffnen die Türen der Tagespflege regulär. Fragen zum Angebot und zum Anmeldeverfahren nimmt die Einrichtung ab sofort gerne entgegen.

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