Interessensvereinigung Frechener Unternehmen zu Gast bei der Gold-Kraemer-Stiftung

Frechen. 12. September 2016. Schöner hätten die Rahmenbedingungen für den Empfang der Inte-ressensvereinigung Frechener Unternehmen (IFU) am Sitz der Gold-Kraemer-Stiftung in Buschbell nicht sein können. Bei hochsommerlichen 30° folgten rund 140 Mitglieder im September der Einla-dung des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Johannes Ruland. Unter ihnen waren auch Repräsen-tanten aus dem Landtag, dem Kreis und der Stadt Frechen. Auch die neue Wirtschaftsförderin der Stadt, Susanne Dettlaff, war der Einladung gefolgt.

Der Vorsitzende der IFU Horst Winkelhag brachte den Dank der Interessensvereinigung für die Einladung auf besondere Weise zum Ausdruck. Er überreichte Johannes Ruland einen besonderen Bartmannkrug und unterstrich das gemeinsame Anliegen von Gold-Kraemer-Stiftung und IFU, Menschen mit Hilfebedarf in Frechen zu unterstützen. So war das offizielle Motto des Abends: „Wirtschaftliches Handeln in sozialer Verantwortung“.

Der diesjährige Sommerempfang der Interessensvereinigung Frechener Unternehmen (IFU) am Sitz der Gold-Kraemer-Stiftung stand unter dem Motto: „Wirtschaftliches Handeln in sozialer Verantwortung“. V.l.n.r.: Franz Pierenkemper, diesjähriger Wirtschaft
Der diesjährige Sommerempfang der Interessensvereinigung Frechener Unternehmen (IFU) am Sitz der Gold-Kraemer-Stiftung stand unter dem Motto: „Wirtschaftliches Handeln in sozialer Verantwortung“. V.l.n.r.: Franz Pierenkemper, diesjähriger Wirtschaftspreisträger der IFU; Horst Winkelhag, Vorsitzender der IFU; Angelika Münch, stellvertr. Bürgermeisterin Stadt Frechen und Johannes Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung.


Im Rahmen seines Vortrages über die Aktivitäten der Stiftung richtete Johannes Ruland einen besonderen Appell an die Unternehmen, sich insbesondere für junge Menschen mit Handicap bei ihrem Ausbildungs- und Berufsweg zu engagieren. „Wir wollen jungen Menschen mit Behinderung beim Start ihres Berufslebens viel mehr zutrauen. Sie sind motiviert und leisten ebenso ihren Beitrag für unser Gemeinwohl, wie jeder von uns auch“, so der Vorstandsvorsitzende, der einige positive Ausbildungsbeispiele aus den Tochterunternehmen der Stiftung anführte. „Wir machen im eigenen Haus viele gute Erfahrungen und geben diese gerne auch an Sie weiter. Ein erfolgsversprechender Weg, Unternehmen und Ausbildungssuchende zu einander zu bringen, sind zum Beispiel Praktika“, so Ruland weiter. Auch der IFU-Vorsitzende konnte von einem vorbildlichen Beispiel sozialen Engagements berichten und verwies auf den diesjährigen IFU-Wirtschaftspreisträger, die Firma Pierenkemper, die als technisch spezialisiertes Unternehmen in der Ver- und Entsorgung „erfolgreiche Integration und fortdauernde engagierte Ausbildung“ betrieben habe.


In Vertretung von Bürgermeisterin Susanne Stupp hob ihre Stellvertreterin Angelika Münch in ihrem Grußwort hervor, dass es in Frechen eine große Welle der Hilfsbereitschaft gibt, junge Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, zu integrieren. „Wir erleben, dass unsere Bürgergesellschaft enger zusammengerückt ist. Aus Fremden sind Freunde geworden, in der Nachbarschaft, in der Vereinswelt und auch im Arbeitsleben.“ Angelika Münch weiter: „Das soziale Engagement der Eheleute Kraemer, die uns die Gold-Kraemer-Stiftung hinterlassen haben, ist für uns in Frechen auch für die aktuellen Herausforderungen ein großes Vorbild.“

Highlight des Abends war die Besichtigung des Pferdesport- und Reittherapie-Zentrums (PRZ). Über 400 Teilnehmer mit und ohne Behinderung zählt das Zentrum pro Woche bei seinen Reitsport- und Therapieangeboten. „Von der Gold-Kraemer-Stiftung zur Gold-Hoffnung“, so kommentierte Horst Winkelhag die Tatsache, dass sich die Deutschen Para-Dressurreiter in Frechen auf die Paralympics in Rio de Janeiro vorbereitet haben, um von hier aus ihre Medaillen-Mission zu starten.

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