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CHU der Kölner Studentenreiter*innen im PRZ Frechen

Das Studentenreitturnier im Pferdesport- und Reittherapiezentrum der Gold-Kraemer-Stiftung (PRZ) hat schon eine gewisse Tradition. Zum dritten Mal luden die Kölner Studentenreiter*innen am Wochenende 4./5. November 2023 wieder zu ihrem CHU (Championate Hippique Universitaire) auf die Reitanlage der Stiftung ein. Die erste Anfrage, die Anlage für ein solches Turnier zu nutzen, kam im Jahr 2018, und die Zusage wurde nur erteilt, wenn auch die Parareiter*innen in den Wettkampf inkludiert würden.

Am ersten Novemberwochenende dieses Jahres war es wieder soweit: Die Reitgruppe Köln als Gastgeber des Studentenreitturniers zeigte ihr organisatorisches Talent und stellte ein besonderes Turnier auf die Beine. Dabei war die Stimmung trotz des herbstlichen Wetters nicht nur auf den abendlichen Partys ausgelassen, sondern auch in der Halle und im Zuschauerraum bestens, so dass die Sportler*innen bei ihren Ritten frenetisch angefeuert wurden und bei den Parareiter*innen die Halle ihre große Wertschätzung mit einem „tobend“-stillen Applaus zeigte.

An einem Studentenreitturnier nehmen ca. 12 Mannschaften mit je 3 Reiter*innen teil. Die erste Runde wird in der Dressur auf A-Niveau ausgetragen, und dabei wird ein Pferd jeweils von drei Reiter*innen aus den unterschiedlichen Reitgruppen geritten. Die Pferde werden hierfür von der veranstaltenden Hochschulgruppe gestellt, in diesem Jahr hat das PRZ für die A-Dressur wieder Schul- und Therapiepferde zur Verfügung gestellt. Für die Parareiter*innen gibt es eine Sonderregelung: Sie werden vorher den Studentenreitteams zugelost und reiten dann in ihrem jeweiligen Grade eine Aufgabe mit dem eigenen Pferd oder einem Schulpferd des PRZ. Die Wertung wird dann dem Gruppenergebnis der ersten Runde zugezählt, und somit tragen die Parareiter*innen zum Ergebnis der gelosten Reitgruppe bei. Allerdings nur in der Dressur, da sie bei den Springprüfungen nicht an den Start gehen. Für die Studentenreiter*innen geht derjenige in die nächste Runde, der die beste Wertnote erhält. Hier werden wieder Pferde zur Verfügung gestellt, die die höheren Anforderungen auch meistern können, denn nun wird eine schwerere Aufgabe auf L-Niveau geritten. Die beiden Finalrunden in jeder Disziplin haben Anforderungen der Klasse M. Alle Teilnehmer*innen, die nicht die nächst höhere Runde erreichen, werden nach Wertnote rangiert und scheiden aus dem weiteren Wettbewerb aus. Am Ende bleiben 2 Reiter*innen übrig, von denen dann je 2 Ritte in der Finalrunde absolviert werden müssen. Die Wertung erfolgt einmal nach Dressur und Springen getrennt, einmal zusammen und in einer Gruppenwertung.

Das zweitägige Event endete mit einer großen stimmungsvollen Siegerehrung aller Teilnehmenden. Präzise Ritte, rasanter Springsport, inklusive Momente und der gemeinsame Spaß an den Pferden zeichneten dieses Turnier im PRZ aus. Auf dem nächsten CHU 2024 der Kölner Reitgruppe werden Parareiter*innen wieder ein fester Bestandteil der Veranstaltung sein, und vielleicht ist dies auch bald Vorbild für die anderen CHUs oder sogar die Deutsche Hochschulmeisterschaft.

Gold-Kraemer-Stiftung

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