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Gold-Kraemer-Stiftung beteiligt sich an der Frechener Nachhaltigkeitsstrategie

Mit der Fertigstellung der Nachhaltigkeitsstrategie hat die Stadt Frechen einen wichtigen Schritt in Richtung zukunftsfähiger Stadtentwicklung getan. Die Gold-Kraemer-Stiftung, die sich als Mitglied der Steuerungsgruppe aktiv in den Strategieprozess eingebracht hat, würdigt insbesondere die Offenheit der Stadtverwaltung für Themen wie Inklusion, Barrierefreiheit und gesellschaftliche Teilhabe.

Unter der Beratung der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21) wurde seit Januar 2025 an der Nachhaltigkeitsstrategie gearbeitet. Diese beschreibt gemeinsame Ziele für die soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung der Stadt Frechen. Nach der Vorstellung in den Ausschüssen soll der Rat der Stadt im Juli 2026 über die Strategie beschließen.

„Der hier angestoßene Prozess ist auch für den Inklusionsprozess der Stadt Frechen sehr wichtig, weil er Räume für Teilhabe geschaffen hat“, betont Dr. Volker Anneken, Fachgeschäftsführer der Gold-Kraemer-Stiftung und Mitglied der Steuerungsgruppe. „Wir sind dankbar dafür, dass wir uns als Gold-Kraemer-Stiftung von Beginn in diesen sehr partizipativen Dialog einbringen konnten“

Auch Bürgermeister Uwe Tietz hob die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit hervor: „Ohne die Expertise und die Ideen der beteiligten Institutionen wären wir nicht zu einem so umfassenden Ergebnis gekommen.“ Die Nachhaltigkeitsstrategie solle langfristig das Leitbild für Frechens gesellschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung sein.

Die Stiftung sieht in dem Prozess ein Beispiel gelebter kommunaler Verantwortung und Kooperation. „Nachhaltigkeit funktioniert nur gemeinsam, wenn Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft an einem Strang ziehen“, so Anneken weiter. „Dass die Belange der Menschen mit Behinderung dabei von Beginn an mitgedacht werden, ist ein wichtiges Signal für den weiteren Prozess.“

Die abschließende Sitzung der Steuerungsgruppe endete mit dem Auftritt unserer Redaktion Blatt-Gold, die gemeinsam mit den Teilnehmenden ihr Inklusionslied „Zusammen“ sang – ein passender Ausdruck für das, was der Prozess bewirkt hat: den Zusammenhalt verschiedener Akteure für die gemeinsame Zukunft Frechens.