Wenn im Stadtsaal Frechen rote Bühne auf bunte Kostüme trifft, dann ist klar: Es ist wieder Zeit für unsere inklusive Karnevalssitzung. Unter dem Motto „Mer brenge üch op Trapp“ hat die Gold-Kraemer-Stiftung am 8. Februar 2026 zur 3. inklusiven Karnevalssitzung eingeladen – und damit einmal mehr gezeigt, was wir mit „Wir alle sind Karneval“ meinen: Jeder Jeck ist anders – und genau das macht’s so schön.
Auf der Bühne war alles dabei, was ein jeckes Herz braucht: Das Familientanzcorps kfd St. Severin Frechen wirbelte los, unsere Saalband Ohr-Kamelle lieferte den passenden Tusch (und die richtigen Töne fürs Mitschunkeln), und spätestens mit Lupo war klar: Heute wird nicht nur gesessen – heute wird gesungen.
Ein echtes Highlight waren auch in diesem Jahr die Auftritte aus der Stiftungsfamilie: Der GemeinschaftsSportVerein Gold-Kraemer e.V. brachte Bewegung und Begeisterung auf die Bühne, das Paul Kraemer Haus Buschbell bewies wieder einmal, wie viel Herz, Witz und Mut in einem Auftritt stecken können, und unser Herrenballett zeigte: Eleganz ist im Fastelovend vor allem eine Frage der Haltung (und manchmal auch des Tütüs). Komplett jeck wurde es außerdem mit dem Tanzcorps „Du bist tanzklar“. Und dann dieser besondere Moment, der lange nachklingt: Lupo hat das Lied „Zesamme“ auf Kölsch umgeschrieben – und Blattgold hat diese Version als Weltpremiere auf die Bühne gebracht.
Natürlich gehörte auch der Frechener Karneval fest dazu: Mit Prinz Mirko I. (Gaul) und Kinderprinzessin Emily I. (Keifler) und ihrem Gefolge, bei dem die Vertreter aller Frechener Karnevalsgesellschaften dabei waren, zog närrischer Glanz in den Saal ein, dazu kamen das Tanzcorps der Prinzengarde Frechen und das Tanzcorps des G.V. Freundschaft Hücheln. Und als i‑Tüpfelchen auf einen Nachmittag, der ohnehin schon funkelte, setzte zum großen Finale das Reiter-Corps Jan von Werth die Bühne unter Strom – und der Stadtsaal zeigte einmal mehr, wie sich gelebte Inklusion anhört: laut, herzlich und gemeinsam.
Besonders dankbar sind wir auch für die Unterstützung, die über den Karneval hinaus wirkt: Prinz Mirko I. hat dem Pferdesport- und Reittherapiezentrum der Stiftung 500 Euro gespendet und weitere Hilfe in Aussicht gestellt. Dafür sagen wir von Herzen Danke – und verbinden das mit einer herzlichen Einladung: Lieber Prinz, komm uns gern auf unserer Anlage besuchen! Ebenso danken wir der KG Klüttekopp für ihre Spende in Form eines „Klimperbechers“ – gesammelte Trinkgelder aus ihren Veranstaltungen. Solche Gesten zeigen: Fastelovend kann mehr als feiern – er kann verbinden.
Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist: Wir sehen uns wieder beim Karnevalszug Frechen‑Innenstadt am 15.02.2026 – wir freuen uns aufs Wiedersehen am Zugweg!