Neuer Film: "Tennis für alle"
Datum: 10.04.2019 - 09:22 Uhr
Ort:
Kategorie(n): Sport & Bewegung

Tennis verbindet Menschen jeden Alters. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren quer durchs Land stehen mit Begeisterung gemeinsam auf dem Platz. Dass Tennis aber wirklich ein Sport für alle ist, der auch Menschen mit Behinderung fasziniert, zeigt ein neuer Imagefilm, den der Deutsche Tennis Bund in Kooperation mit der Gold-Kraemer-Stiftung produziert und jetzt veröffentlicht hat.

„Unsere Botschaft ist klar: Wir wollen zeigen, dass sich Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen für Tennis begeistern und sie der Sport in all seinen Facetten willkommen heißt“, sagt Niklas Höfken, DTB-Referent für Rollstuhltennis und Behindertensport und Koordinator des Programms „Tennis für Alle“ der Gold-Kraemer-Stiftung. Der Film zeigt verschiedene Protagonisten mit unterschiedlichen Einschränkungen in emotionalen, dynamischen Bildern bei der Ausübung ihres Lieblingssports.

Rollstuhltennis, Blindentennis, Gehörlosentennis, Tennis von Menschen mit einer geistigen Behinderung – all das gibt es und all das ist bereits Teil des Tennislebens in einigen deutschen Vereinen. „Der Film hilft dabei, die Teilhabe am Tennissport für Menschen mit Beeinträchtigung  noch viel erlebbarer zu machen. Wir wollen die Tennisclubs ermutigen, sich damit aktiv auseinanderzusetzen“, erzählt Höfken, der bereits in vielen Tennislandesverbänden Trainer und Funktionäre darin geschult hat, ihren Verein und ihr Training für Menschen mit Behinderung zu öffnen.

„Unsere Sportvereine sind eine ideale Plattform dafür, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenzubringen. Wir sind sehr froh darüber, dass durch die enge Zusammenarbeit von Stiftung und Deutschem Tennis Bund immer mehr Vereine das Potenzial erkennen, ihr Vereinsleben aufzuwerten und in diese Richtung weiterzuentwickeln.“, so beschreibt die für Sportentwicklung und damit auch für das Thema Inklusion zuständige DTB-Vizepräsidentin Dr. Eva-Maria Schneider die grundsätzlichen Ziele.  

 „Tennis ist eine tolle Sportart, die selbstverständlich auch mit Handicap viel Freude bereitet! Der Tennisplatz ist also auch ein Platz für Inklusion. Wir wollen hier zusammen mit dem DTB den Tennissport weiterentwickeln und durch die Filme das Bewusstsein schärfen,“ unterstreicht der Vorstandsvorsitzende der Gold-Kraemer-Stiftung, Johannes Ruland. Die Stiftung engagiert sich mit ihrem Projekt „Tennis für Alle“ schon seit einigen Jahren intensiv dafür, den Tennissport auch für Menschen mit Beeinträchtigung zugänglich zu machen.

Der Deutsche Tennis Bund setzt sich als drittgrößter Sportverband Deutschlands ausdrücklich dafür ein, sich gemeinsam mit seinen Mitgliedern auf den Weg der Inklusion zu machen. Inklusion bedeutet, dass sich die Vielfalt unserer Gesellschaft in allen Teilbereichen widerspiegelt. Sport, konkret Tennis, ist eine ideale Plattform für ein respektvolles Miteinander, wo Verschiedenheit normal ist und individuelle Stärken und Schwächen als Chance gesehen werden.

Der DTB führt regelmäßig in den Landesverbänden im Rahmen der Aus- und Fortbildung der Trainer eine Qualifizierungsmaßnahme in Theorie und Praxis durch. Er unterstützt die Akteure dabei, inklusive Strukturen aufzubauen und eine eigene Inklusions-Philosophie zu entwickeln. Auch bei der Generierung von finanziellen, strukturellen und organisatorischen Hilfen vom Land, von Verbänden und Kommunen werden Hilfestellungen gegeben.

Hier können Sie den Film ansehen

Mehr Hintergrund-Infos

Niklas Höfken, Koordinator des Programms „Tennis für Alle“ der Gold-Kraemer-Stiftung und DTB-Referent für Rollstuhltennis und Behindertensport, erklärt im Interview die Arbeit am neuen Imagefilm und was Tennisvereine in Bezug auf Menschen mit Behinderung noch lernen können.

Hier können Sie das Interview lesen

Kontakt:

Niklas Höfken
Tel.: 0157.85965424
niklas.hoefken@gold-kraemer-stiftung.de

Inhalt vorlesen lassen
Inhalt vorlesen lassen