Sport und Bildung ebnen Weg auf den Arbeitsmarkt
Datum: 22.05.2019 - 16:04 Uhr
Ort:
Kategorie(n): Sport & Bewegung

In seiner jüngsten Sitzung unterstrich der Beirat des Fußball-Leistungszentrums Frechen (FLZ) die Bedeutung einer professionellen Sportausbildung in Kombination mit gezielten Bildungsmaßnahmen, durch die junge Menschen mit geistiger Behinderung oder Lernschwierigkeit neue berufliche Perspektiven erhalten. Derzeit nehmen 16 junge Männer im Alter zwischen 18 und 34 Jahren am Bildungsprogramm der Gold-Kraemer-Stiftung teil, die mit ihren Partnern, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR), der Bundesagentur für Arbeit (BA) und den Gemeinnützigen Werkstätten Köln (GWK) mit diesem Angebot den Teilnehmenden einen neuen Weg ermöglicht, auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Weitere Mitglieder im Beirat sind neben dem LVR, der BA und den GWK auch der Deutsche Behindertensportverband, der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Nordrhein-Westfalen, Special Olympics Deutschland, der Fußballverband Mittelrhein und die Stiftung 1. FC Köln. Sie war vertreten durch FC-Vizepräsident Markus Ritterbach: „Es ist phantastisch, wie sich die jungen Männer hier entwickeln. Viele von ihnen kenne ich ja auch persönlich über einen längeren Zeitraum und verfolge ihren Werdegang.“ Das FLZ ist regelmäßig Gast beim FC und trainiert auf der Anlage am Geißbockheim. Der ehemalige FLZler Sascha Mundorf bekam vom FC nach einem Praktikum die Möglichkeit, als Greenkeeper ins Berufsleben einzusteigen. „Das Angebot des FLZ zeigt, dass eine gezielte Förderung der jungen Menschen über den Sport, orientiert an ihren Neigungen und Fähigkeiten, ein zentraler Schlüssel ist, ihnen zu mehr Teilhabe und Selbstbestimmung in unserer Gesellschaft insgesamt zu verhelfen“, stellt die zuständige Beraterin bei der Bundesagentur für Arbeit, Dagmar Lorré-Krupp, fest. Für die BA koordiniert sie in der Regionaldirektion NRW den Bereich „Berufseinstieg und Teilhabe ermöglichen“.

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