
Die Sozialstiftung NRW gibt Geld für das Paul Kraemer Haus in Frechen.
In dem Haus gibt es bald einen neuen Raum für Angebote und Beschäftigung am Tag. Der Raum ist im Keller vom Paul Kraemer Haus.
Der neue Raum soll das Leben der Bewohner und Bewohnerinnen besser machen. Viele Menschen dort brauchen Unterstützung und Pflege. Der Raum soll ihnen helfen: zum Beispiel beim Beschäftigen, beim Bewegen und beim Zusammen-Sein mit anderen Menschen.
Übergabe vom Geld-Bescheid
Marco Schmitz ist Mitglied im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Er hat der Gold-Kraemer-Stiftung am Freitag den Geld-Bescheid gegeben. Die Stiftung bekommt 37.500 Euro.
Das sagen die Beteiligten
Marco Schmitz sagt: „Mit dem Geld unterstützen wir Menschen mit Unterstützungs-Bedarf. Sie sollen mehr Teilhabe und Lebens-Qualität bekommen. Manche wollen nicht mehr in einer Werkstatt arbeiten. Manche können das auch nicht mehr. Darum sind Angebote direkt im Wohnhaus sehr wichtig.“
Günter Oelscher ist der stellvertretende Chef der Gold-Kraemer-Stiftung. Er sagt: „Mit dem Geld können wir die Teilhabe unserer Bewohner und Bewohnerinnen verbessern. Der neue Raum ist ruhig, barrierefrei und passt gut zu ihren Bedürfnissen. Das hilft den Menschen sehr. Wir danken für die Unterstützung.“
Britta Borchert leitet das Paul Kraemer Haus. Sie sagt: „Unsere Bewohner und Bewohnerinnen brauchen Angebote ohne Störungen. Im neuen Raum ist das möglich. Das stärkt ihre Selbstständigkeit und ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.“
Warum der Raum wichtig ist
Immer mehr Menschen im Paul Kraemer Haus arbeiten nicht mehr in einer Werkstatt. Darum brauchen sie gute Beschäftigungs-Angebote direkt im Wohnhaus.
Der Kellerraum wird darum umgebaut. Danach ist er modern, barrierefrei und für viele Angebote geeignet. Der Raum kann auch für Feste und gemeinsame Aktivitäten genutzt werden. Das stärkt das Zusammen-Gehörigkeits-Gefühl im Wohnhaus.
Informationen zur Sozialstiftung NRW
Die Sozialstiftung NRW heißt mit gesetzlichem Namen: Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.
Sie ist eine Stiftung vom Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das bedeutet: Das Land NRW unterstützt die Arbeit der Stiftung.
Die Stiftung gibt es seit dem Jahr 1974. Sie bekommt jedes Jahr Geld aus: den Spielbanken, den Lotterien und aus Wetten.
Mit diesem Geld bezahlt die Stiftung soziale Projekte. Die Stiftung unterstützt zum Beispiel Einrichtungen und Vereine. Die Stiftung hat schon etwa 8.700 Projekte gefördert. Dafür hat sie insgesamt 1 Milliarde Euro gegeben.
Ein Rat entscheidet über die Projekte. In dem Rat sind 10 Personen. Die Hälfte davon kommt aus dem Landtag von NRW. Andere Mitglieder kommen aus: • den Wohlfahrts-Verbänden • dem Sozialministerium • dem Finanzministerium