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Para-Tennis Nachwuchs-Camp in Köln

Am Wochenende 23. und 24. August gab es ein neues Sport-Angebot in Köln.
Es hieß: Para-Tennis Nachwuchs-Camp.

Das Camp haben gemacht:

  • der Deutsche Behinderten-Sport-Verband (DBS)
  • das Projekt Tennis für Alle von der Gold-Kraemer-Stiftung

Wer war dabei?

  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
  • Alter: von 7 bis 27 Jahre
  • mit verschiedenen Behinderungen
  • mit unterschiedlichen Tennis-Erfahrungen

Alle haben zusammen Tennis gespielt und trainiert.

Warum ist das Camp wichtig?

Es ist für den Sport in Deutschland sehr wichtig:
Immer wieder neue Sportler und Sportlerinnen finden.
Das gilt auch für den Para-Sport.

Das Camp zeigt ein neues Konzept:
Alle Kinder und Jugendlichen machen zusammen Sport.
Egal, welche Behinderung sie haben.
Sie bekommen Training von erfahrenen Trainerinnen und Trainern.

Welche Para-Tennis-Arten gibt es?

  • Rollstuhl-Tennis
  • Para-Standing-Tennis (Tennis im Stehen mit körperlicher Behinderung)
  • Gehörlosen-Tennis
  • Blinden- und Sehbehinderten-Tennis
  • Tennis für Menschen mit Lern-Behinderung

Die Stiftung und der DBS arbeiten dabei mit vielen Verbänden zusammen:
Zum Beispiel mit dem Deutschen Tennis-Bund, Special Olympics oder Paratennis Deutschland.

Was sagt Projekt-Leiter Niklas Höfken?

Niklas Höfken ist Rollstuhl-Tennis-Nationaltrainer.
Er war Chef-Trainer beim Camp.
Er sagt:
„Das Camp zeigt einen guten Weg für die Zukunft.
Es geht nicht um die Unterschiede.
Es geht darum: Menschen für Tennis begeistern.“

16 Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren dabei.
Das Camp war auf der barrierefreien Anlage des TC Weiden in Köln.

So lief das Training ab

Manche Übungen waren für bestimmte Gruppen.
Zum Beispiel: Fahren und Spielen im Sport-Rollstuhl.
Oft haben aber alle gemeinsam trainiert.
So konnten alle voneinander lernen.

Beispiel: Alexander Louis

Alexander ist 9 Jahre alt und kommt aus dem Saarland.
Zu Hause ist er der einzige Rollstuhl-Tennis-Spieler.
Beim Camp hat er andere Spielerinnen und Spieler getroffen.
Darunter auch Profi-Spielerin Britta Wend.
Sie gab ihm Tipps.
Alexander durfte zum ersten Mal in einem richtigen Tennis-Sportrollstuhl spielen.
Er sagte begeistert:
„Wow! Schaut mal, wie schnell ich fahre!“

Stimmen zum Camp

Lina Neumair vom DBS sagt:
„Das Besondere war die Vielfalt.
Viele Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichen Behinderungen haben sich getroffen.
Auch für die Eltern war es toll. Sie konnten sich austauschen und kennen lernen.“

Das Camp wurde von der Heinz-Kettler-Stiftung unterstützt.

Wie geht es weiter?

Niklas Höfken sagt:
„Wir wollen weitermachen.
Auch 2026 gibt es wieder ein Para-Tennis Nachwuchs-Camp in Köln.“

Das Trainer-Team

  • Britta Wend – Rollstuhl-Tennis-Nationalspielerin, Nr. 25 der Welt
  • Claus Majolk – Trainer bei Special Olympics Deutschland
  • Thomas Leuschel – Para-Standing-Tennis-Spieler, Bronze bei Weltmeisterschaft
  • Marc-Rene Walter – Trainer für Sehbehinderten-Tennis (Projekt „Feel the Sound“)
  • Charlotte Schwagmeier – Trainerin und Weltmeisterin im Blinden-Tennis
  • Niklas Höfken – Projekt-Leiter „Tennis für Alle“ und Rollstuhl-Tennis-Nationaltrainer

Kontakt

Gold-Kraemer-Stiftung

Projekt-Leitung Tennis für Alle
Niklas Höfken
Telefon: 02234 93303-732
Mobil: 0157 85965424
E-Mail: niklas.hoefken@gold-kraemer-stiftung.de
www.tennis-fuer-alle.de

Presse-Sprecher
Peter Worms
Telefon: 02234 93303-16
Mobil: 0160 5366741
E-Mail: peter.worms@gold-kraemer-stiftung.de
www.gold-kraemer-stiftung.de