Auf dem Foto: die Prüferinnen, die Prüfer und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses.
Inklusion bedeutet: Menschen mit und ohne Behinderung gehören dazu. Auch im Sport mit Pferden. Aber wie geht das? Das war die Frage in einem Lehrgang im Pferdesport- und Reittherapie-Zentrum (PRZ) in Frechen.
Der Kurs hieß: „Reiten als Sport für Menschen mit Behinderungen“. Er fand vom 7. bis 14. März 2025 statt. Veranstalter war das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR). Geleitet wurde der Kurs von Inga Nelle.
Acht Trainerinnen und Trainer machten mit. Sie wollten lernen: Wie können Menschen mit Behinderung reiten, voltigieren und mit Pferden arbeiten?
Manche Teilnehmende hatten schon viel Erfahrung. Zum Beispiel im Para-Sport oder im Voltigieren. Sie gaben ihr Wissen weiter. Andere brachten Ideen für Spiele oder neue Unterrichtsformen mit. Alle lernten voneinander.
Im Kurs gab es Theorie und Praxis. Themen waren zum Beispiel: Recht, Sicherheit, Krankheiten, Tierschutz. Auch schwere Themen wie Gewalt im Sport wurden besprochen. In der Praxis gab es viele Übungen mit Pferden. Manche probierten aus, wie es ist, blind oder mit wenig Kraft zu reiten. Die Pferde gaben dabei Sicherheit.
Auch über Hilfsmittel wurde gesprochen. Zum Beispiel über Sättel, Zügel und Steigbügel für Menschen mit Behinderung.
Am Ende gab es Prüfungen. Jede und jeder musste eine Unterrichtsstunde geben. Alle bestanden die Prüfung. Alle nahmen viel neues Wissen mit nach Hause.
Die Teilnehmenden bedankten sich beim Team des PRZ Frechen. Für eine Woche mit viel Geduld, Wissen und Herz.
Glossar
- Inklusion
- Alle Menschen gehören dazu. Niemand wird ausgeschlossen.
- Para-Sport
- Sport für Menschen mit Behinderung.
- Voltigieren
- Turnen und Akrobatik auf dem Pferd.
- PRZ
- Kurzform für Pferdesport- und Reittherapie-Zentrum.
- Hilfsmittel
- Besondere Dinge wie Sättel oder Steigbügel, die das Reiten leichter machen.
