Zusammenarbeit für Inklusion im Tennis
Die Gold-Kraemer-Stiftung und der Deutsche Tennis-Bund (DTB) arbeiten seit einigen Jahren zusammen. Ziel: Tennis soll für alle Menschen offen sein – auch für Menschen mit Behinderung.
Seit Sommer 2019 gibt es dafür einen Förder-Vertrag mit der Aktion Mensch (zunächst bis Sommer 2022). Im Mittelpunkt steht: überall in Deutschland inklusive Strukturen im Tennis aufbauen.
Was wir dafür tun
- Über Inklusion im Tennis informieren und aufklären.
- Ganz konkrete Angebote machen: Trainingstage, Fortbildungen und Wettkämpfe in ganz Deutschland.
Stimmen aus dem Projekt
Dr. Eva-Maria Schneider (DTB-Vizepräsidentin für Sport-Entwicklung):
Tennis kann mit passenden Anpassungen viele Behinderungs-Formen berücksichtigen.
Wir wollen in unseren Verbänden mehr Anlauf-Stellen und mehr Angebote schaffen –
damit mehr Menschen mit Beeinträchtigung Tennis ausprobieren können.
Dr. Volker Anneken (Gold-Kraemer-Stiftung):
In Deutschland gibt es sehr viele Tennis-Vereine.
Darum kann fast jeder in Wohn-Nähe Tennis spielen.
Wir wollen Trainerinnen und Trainer sowie Vereins-Verantwortliche
für die Chancen von Inklusion begeistern – und zum Mitmachen motivieren.
Mehr Informationen: www.dtb-tennis.de/inklusion
Teilhabe am Tennis – unsere Angebote
Gemeinsam mit dem Deutschen Tennis-Bund und dem Deutschen Behinderten-Sportverband vernetzt die Gold-Kraemer-Stiftung Tennis-Interessierte mit Trainerinnen, Trainern und Vereinen.
Disziplinen im Programm „Tennis für alle“
- Rollstuhl-Tennis
- Tennis für Menschen mit geistiger Behinderung
- Tennis für Menschen mit Sinnes-Einschränkung (zum Beispiel seh-eingeschränkte und blinde Menschen)
Worum es uns geht
- Freude an Bewegung und Gemeinschaft im Sport.
- Aktive Lebens-Gestaltung und neue Perspektiven.
- Stärkung des Selbstwert-Gefühls und soziale Teilhabe.
So setzen wir es um
- Regelmäßige Trainings-Einheiten, Workshops und Turniere mit Vereinen und Verbänden.
- Neue Standorte aufbauen und auf dem Weg zu inklusiven Angeboten begleiten.
- Schulungen und Qualifikationen für Verbände, Funktionäre sowie Trainerinnen und Trainer – bundesweit und praxisnah.
Damit haben immer mehr Menschen die Chance, wohn-ortnah und barriere-arm Tennis zu spielen.