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Para-Tennis: Ein besonderer Tag für junge Spieler und Spielerinnen

20 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland kamen zu einem Nachwuchs-Tag für Para-Tennis.

Einige hatten schon Tennis gespielt. Andere hielten zum ersten Mal einen Tennis-Schläger in der Hand.

Manche Kinder sind in ihrem Verein die einzigen Kinder mit Behinderung. Beim Nachwuchs-Tag trafen sie andere Kinder und Jugendliche mit ähnlichen Erfahrungen. Und alle teilen die Freude am Tennis.

Der Organisator und Trainer Niklas Höfken sagt: Alle wollen Tennis spielen und besser werden. Und alle wollen zu einer Gemeinschaft gehören. Das verbindet die Kinder und Jugendlichen.

Training in verschiedenen Para-Tennis-Arten

Die Kinder und Jugendlichen trainierten verschiedene Arten von Para-Tennis.

Beim Rollstuhl-Tennis übten sie zum Beispiel das Fahren auf dem Tennis-Platz. Und sie übten verschiedene Bewegungen.

Beim Para Standing Tennis spielen Menschen mit einer körperlichen Behinderung im Stehen. Hier ging es zum Beispiel um das Gleichgewicht. Die Trainer passten die Übungen an die Möglichkeiten der Spieler und Spielerinnen an.

Auch in den anderen Gruppen passten die Trainer das Training an die Teilnehmenden an.

6 Trainer und Trainerinnen begleiteten die Gruppen. Sie kennen sich sehr gut mit Para-Tennis aus. Einige sind selbst erfolgreiche Sportler und Sportlerinnen.

Vorbilder kennenlernen

Auch Britta Wend war dabei. Sie ist eine erfolgreiche Rollstuhl-Tennis-Spielerin.

Britta Wend trainierte mit den Kindern und Jugendlichen. Sie gab Tipps und beantwortete Fragen.

Solche Begegnungen sind ein wichtiges Ziel vom Nachwuchs-Tag. Die Kinder und Jugendlichen lernen Vorbilder kennen. Und sie können sich mit ihnen austauschen.

Gemeinsam Tennis spielen

Am Vormittag trainierten die Gruppen getrennt. Am Nachmittag spielten alle gemeinsam.

Die Kinder und Jugendlichen wechselten ihre Doppel-Partner. Sie spielten kleine Wettkämpfe. Und sie hatten gemeinsam Spaß.

So entstand aus den verschiedenen Gruppen eine große Tennis-Gemeinschaft.

Olympia-Sieger Andreas Wellinger war dabei

Auch Andreas Wellinger besuchte den Nachwuchs-Tag. Er ist Olympia-Sieger im Ski-Springen.

Andreas Wellinger unterstützt den Projekt-Partner CHiQ als bekannte Person. Er verbrachte den ganzen Tag bei der Veranstaltung.

Er probierte alle Arten von Para-Tennis aus. Er setzte sich auch in einen Sport-Rollstuhl. Und er sprach viel mit den Kindern und Jugendlichen.

Dabei wurden die Spieler und Spielerinnen selbst zu Fach-Leuten. Sie erklärten Andreas Wellinger ihre Sport-Arten. Sie erzählten von ihrem Alltag. Und sie zeigten ihm die Besonderheiten ihrer Sport-Art.

Andreas Wellinger beantwortete ebenfalls Fragen. Er erzählte von seinen Erfahrungen im Leistungs-Sport.

Neue Kontakte für Kinder und Familien

Beim Nachwuchs-Tag ging es nicht nur um Sport. Auch das Kennenlernen und der Austausch waren wichtig.

Viele Familien lernten andere Familien kennen. Sie tauschten Erfahrungen aus. Und sie bekamen neue Ideen für den weiteren sportlichen Weg ihrer Kinder.

Viele Organisationen arbeiten zusammen

Der Deutsche Behinderten-Sportverband organisierte den Nachwuchs-Tag. Dabei arbeitete der Verband mit dem Projekt Tennis für Alle von der Gold-Kraemer-Stiftung zusammen.

Weitere Organisationen unterstützten die Veranstaltung.

  • Deutscher Tennis Bund
  • Special Olympics Deutschland
  • Paratennis Deutschland e.V.
  • Para Standing Tennis Deutschland e.V.
  • Deutscher Rollstuhl-Sportverband
  • Deutscher Blinden- und Sehbehinderten-Verband
  • CHiQ

Der Nachwuchs-Tag soll weitergehen

Am Ende nahmen die Kinder und Jugendlichen viele neue Erfahrungen mit nach Hause.

Sie hatten neue Übungen gelernt. Sie hatten neue Menschen kennengelernt. Und sie hatten neue Vorbilder gefunden.

Vor allem erlebten sie: Sie sind Teil einer Gemeinschaft. Alle in dieser Gemeinschaft verbindet die Freude am Tennis.

Der Nachwuchs-Tag fand bereits zum zweiten Mal statt.

Niklas Höfken berichtet von den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr. Damals konnten die Organisatoren für alle Teilnehmenden passende Angebote in der Nähe vom Wohnort finden. Das waren zum Beispiel Tennis-Vereine oder Trainings-Angebote.

Genau das ist auch weiterhin das Ziel. Der Nachwuchs-Tag soll nicht nur einen schönen Tag bieten. Er soll Kindern und Jugendlichen dauerhaft den Weg zum Tennis ermöglichen.

Auch in diesem Jahr kam die Veranstaltung sehr gut an. Deshalb soll der Para-Tennis-Nachwuchs-Tag im Jahr 2027 wieder stattfinden.

Der ursprüngliche Beitrag ist auf der Internet-Seite tennis.de erschienen.

Fotos: Marc Hunold