Rollstuhl-Tennis
Rollstuhl-Tennis ist spannend, schnell und mitreißend.
In Köln trainieren wir an zwei Orten: im Marienburger Sport-Club (MSC) im Süden und beim TC Weiden im Westen.
Dort gibt es regelmäßige Trainings und Turniere: manche nur für Rollstuhl-Tennis, andere inklusiv mit Sportlerinnen und Sportlern mit und ohne Behinderung.
Unser Team entwickelt dafür neue Lern-Ideen. Ein Beispiel ist das inklusive Tandem-Doppel nach RuF-Prinzip:
- Ein Rollstuhl-Fahrer und ein Fußgänger spielen zusammen im Doppel.
- Der Ball darf innerhalb des Teams wie beim Volleyball einmal abgespielt werden.
- Der Ball darf zweimal aufspringen.
- Berührt der Ball die Bande, ist der Ball-Wechsel noch nicht zu Ende (ähnlich wie beim Squash).
Die Trainings-Gruppen sind nach Alter und Spiel-Niveau eingeteilt.
Regelmäßiges Training in Köln
Samstags, 14:00–16:00 Uhr
Ort: Tennis-Halle MSC, Köln
Beitrag: 20 €/Woche
Montags, 17:00–20:00 Uhr
Ort: Außen-Anlage TC Weiden, Köln
Beitrag: 20 €/Woche
So funktioniert Rollstuhl-Tennis
Im Wettkampf gelten die normalen Tennis-Regeln. Eine wichtige Ausnahme: Der Ball darf zweimal aufspringen.
Die üblichen Feld-Größen (Klein-Feld, Mid-Court, Groß-Feld) werden auch hier genutzt.
Geschichte
Erfunden wurde Rollstuhl-Tennis 1976 vom US-Amerikaner Brad Parks.
Seit 1992 ist Rollstuhl-Tennis paralympisch. Seit 1998 gehört es offiziell zur International Tennis Federation (ITF). 2009 wurde es als eigenes Referat in den Deutschen Tennis-Bund aufgenommen.
Für Deutschland und das Projekt der Gold-Kraemer-Stiftung war Regina Isecke besonders wichtig. Sie machte den Sport hier sehr bekannt.
Ein Saison-Höhepunkt in Köln: die Offenen Kölner Rollstuhl-Tennis-Meisterschaften im September auf der MSC-Anlage. Das Breiten-Sport-Turnier ist seit vielen Jahren fest im Kalender.
Interesse?
Fußgänger spielen Tennis. Rollstuhl-Fahrer spielen Rollstuhl-Tennis. Beides ist möglich. Und mit dem RuF-Prinzip geht es sogar gemeinsam im Team.