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Blinden- und Sehbehindertentennis

Durch das Engagement des Tennis für Alle Projektes, öffnet sich der Tennissport auch für Blinde und Menschen mit Sehbeeinträchtigung. Die Gold-Kraemer-Stiftung hat 2016 als erste Institution diese neue Para-Disziplin mit einem Workshop in Deutschland eingeführt. Um den Sport weiter auszubauen, kooperiert sie mit dem Deutschen Tennis Bund, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband sowie dem Deutschen Behindertensportverband.
Unser „Deutscher Blinden- und Sehbehindertentennis Workshop“ findet nach wie vor jährlich Ende September in Köln statt und ist ein beliebtes Event für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene sowie Trainer*innen zur Weiterbildung. Außerdem organsiert das Tennis für Alle Projekt mit dem Kooperationspartner Paratennis Deutschland e.V. jährlich die Nationalen Meisterschaften im Blinden- und Sehbehindertentennis.

Regelmäßiges Training in Köln

Wann? Freitags, 18 – 20 Uhr
Wo? Walls – Tennishalle Weiden, Köln
Teilnehmerbeitrag? 20€/Monat

Wie funktioniert Blindentennis?

Beim Blindentennis können blinde und sehbehinderte Spielerinnen und Spieler in jeweils vier Startklassen, die sich nach dem Sehrest richten, gegeneinander antreten: B1, B2, B3 und B4. Einige Regeln werden angepasst: Das Spielfeld wird verkleinert, entspricht in der Konkurrenz der Vollblinden einem Mini-Court, also schmaleren T-Feld, und bei Spieler*innenn mit Sehrest einem Midcourt oder sogenannten Dreiviertel-Feld. Alle Linien sind mit einer Schnur überklebt, sodass sie mit den Füßen ertastet werden können. Dank einer Schaumstoffhülle ist der Ball etwas langsamer und verletzungssicher, zudem rasselt er gut hörbar. Bei blinden Spielern (B1) darf der Ball dreimal im eigenen Feld aufspringen, ehe er zurückgespielt werden muss, bei hochgradig Sehbehinderten dreimal (B2), zweimal (B3) oder einmal (B4). Grundsätzlich lässt sich zusammenfassen: Je weniger die Spielenden sehen, desto kleiner wird das Feld aber desto häufiger darf der Ball aufspringen.