„Para Standing Tennis“ ist die Tennis-Disziplin für Menschen mit einer körperlichen Behinderung, die nicht im Sportrollstuhl spielen können oder wollen. Das „Tennis für Alle“-Projekt der Gold-Kraemer-Stiftung hat als Pionierarbeit diese Disziplin 2024 auch in Deutschland erstmalig eingeführt. Sie vernetzt Interessierte mit Vereinen und lädt regelmäßig zu gemeinsamen Trainings- und Wettkampfevents ein.
Im Para Standing Tennis gibt es vier Startklassen und Zielgruppen:
PST 1: Beeinträchtigung der oberen Extremitäten, z.B. Amputation eines Armes, Fehlstellungen an Ellbogen- oder Handgelenken o.ä.
PST 2: Beeinträchtigung der unteren Extremitäten mit solide erhaltener Mobilität, z.B. Amputation unterhalb des Knies, Fußhebeschwäche oder leichte Hemiparese o.ä.
PST 3: Beeinträchtigung der unteren Extremitäten mit größerer Einschränkung in der Mobilität, z.B. Amputation oberhalb des Knies, beider Beine oder schwerere Hemiparese – aber auch Betroffenheit von Teilen am Unter- sowie Oberkörper o.ä.
PST 4: Kleinwuchs oder vergleichbare Einschränkung in der Mobilität
Es gelten die etablierten Tennisregeln, Feldgrößen, Schläger und Bälle. In den Kategorien PST 3 und 4 darf der Ball zweimal aufspringen.
Du hast Interesse an Para Standing Tennis? Wir freuen uns auf Dich!
Meld Dich bei Projektleiter Niklas Höfken: niklas.hoefken@gold-kraemer-stiftung